Ausgleichsabgabe

Die Ausgleichsabgabe, auch als Schwerbehindertenabgabe bezeichnet, ist eine Abgabe in Deutschland, die zu entrichten ist, wenn ein Betrieb nicht die in § 71 SGB IX gesetzlich vorgeschriebene Zahl von Schwerbehinderten beschäftigt.

Die Höhe der Ausgleichsabgabe

Die Höhe der Ausgleichsabgabe beträgt gemäß § 77 SGB IX je Monat und unbesetztem Pflichtplatz (Stand: 31.05.2022)

Ausnahmen und Sonderregellungen

Ausnahmen bzw. besondere Regelungen existieren für kleinere Arbeitgeber mit weniger als 60 Beschäftigten:

Ziel und Zweck

Die Ausgleichsabgabe soll einen gerechten Ausgleich gegenüber den Arbeitgebern schaffen, die ihre Beschäftigungspflicht erfüllen und denen daraus, z.B. durch den gesetzlichen Zusatzurlaub und die behinderungsgerechte Ausstattung des Arbeitsplatzes, erhöhte Kosten entstehen. Darüber hinaus soll die Ausgleichsabgabe Arbeitgeber anhalten, ihre Beschäftigungspflicht zu erfüllen.
Aus der Ausgleichsabgabe, die an das Integrationsamt entrichtet wird, werden hauptsächlich Hilfen für schwerbehinderte Menschen am Arbeitsplatz und Arbeitgeber, denen durch die Beschäftigung eines schwerbehinderten Menschen höhere Kosten entstehen, finanziert.

Weitere Informationen

https://www.lwl-inklusionsamt-arbeit.de/de/beschaeftigungspflicht-und-ausgleichsabgabe/

 

 

 

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