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Altenheim

Senioren im Speisesaal spielenGerade bei einer notwendigen stationären Betreuung im fortgeschrittenen Alter kommt es für blinde und sehbehinderte Menschen darauf an, ein Umfeld vorzufinden, das auf ihre speziellen Bedürfnisse ausgerichtet und weitgehend barrierefrei ist.
Woran erkennen Sie eine Einrichtung, die für blinde oder sehbehinderte Menschen besonders geeignet ist?
Grundsätzlich gelten für die Beurteilung der Qualität dieselben Kriterien wie für nicht behinderte Menschen. Es sind aber zusätzlich weitere wichtige Fragen zu prüfen:

  • Wie werden die Bewohner/innen an der Gestaltung ihres Wohnumfeldes beteiligt?
  • Wie individuell wird auf ihre Bedürfnisse eingegangen?
  • Ermöglicht ihnen die Einrichtung eine ihren Fähigkeiten entsprechende Eigenständigkeit?

Gerade in Bezug auf die individuellen Bedürfnisse und die Möglichkeiten der Selbstbestimmung kommt es für blinde und sehbehinderte Menschen auf zwei zentrale Aspekte an:
Ist das Personal im Umgang mit blinden und sehbehinderten Menschen und deren besondere Bedürfnisse im Alltag geschult?
Einen Anhaltspunkt hierfür bietet die Anzahl der blinden oder sehbehinderten Seniorinnen und Senioren, die in der Einrichtung wohnen, aber auch der Personalschlüssel und der Umgang des Personals mit einem blinden oder sehbehinderten Menschen während des Besichtigungstermins.
Entspricht die Einrichtung des Hauses und des persönlichen Wohnbereiches diesen Anforderungen?

Blinde und sehbehinderte Menschen benötigen oft auch im Hinblick auf die Einrichtung besondere Hilfen:

  • Fahrstuhl mit akustischer Stockwerkansage,
  • Leitsysteme (z.B. Handläufe) im Haus und im Park,
  • Beschilderungen in Blinden- oder Großschrift etc.

Auch besondere Angebote wie ein Vorlesekreis oder andere für blinde und sehbehinderte Menschen nutzbare Freizeit- und Gesundheitsangebote können die Lebensqualität in der Einrichtung wesentlich erhöhen.
Die von vielen Altenheimen angebotene Möglichkeit, vor der Entscheidung zum dauerhaften Einzug eine Kurzzeitpflege in Anspruch zu nehmen und so den Alltag im Heim besser kennen zu lernen, erlaubt es, sich im Vorhinein ein realistisches Bild zu machen.

Die drei Landesverbände der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe in Nordrhein-Westfalen bieten jeweils eine spezielle Einrichtung für blinde und sehbehinderte Seniorinnen und Senioren an.

Kontaktadressen:

Anna-Schoeller-Haus
Schoellerstraße 28
52351 Düren
Tel.: 0 24 21 – 3 98 20 06
eMail: ash@rbv-dueren.de
Internet: http://rbv-dueren.de/

Blindenalten- und Pflegeheim Meschede
Nördeltstraße 33
59872 Meschede
Tel.: 02 91 – 2 99 00
eMail: info@blindenheim-meschede.de
Internet: http://www.szbm.de/

Blindenwohnheim Hiddesen
Maiweg 31
32760 Detmold
Tel.: 0 52 31 – 8 94 82 und 8 94 83
eMail: bwh@lbsv.org
Internet: http://lbsv.org/

Infothek Auge

Frau beim Augenarzt
Welche Ursachen können Blindheit oder Sehbehinderung haben?
Sehbehinderungen und Blindheit treten aus vielen unterschiedlichen Gründen auf. Sie können aus Unfällen resultieren oder die Folge von Krankheiten sein.
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