Lebenspraktische Fähigkeiten

Als lebenspraktische Fähigkeiten (LPF) bezeichnet man alle Fähigkeiten, die erforderlich sind, um den Alltag möglichst selbstständig zu bewältigen. Gerade spät erblindete Menschen müssen viele Dinge neu lernen. Zu diesem Zweck werden von qualifizierten Rehabilitationslehrerinnen und -lehrern spezielle Schulungen angeboten.

Die Voraussetzungen für die Durchführung solcher Schulungen haben die Trainer/innen in einer blindenpädagogischen Zusatzausbildung erworben.

Die LPF- Schulung ist ein Angebot für:

Folgende Grundfähigkeiten gehören zur Bewältigung des Alltags:

Im Bereich der Ernährung:

Im Bereich der hauswirtschaftlichen Versorgung:

Im Bereich Nähen:

Im Bereich der Körperpflege und Gesundheit:

Im Bereich der Mobilität:

Im Bereich häuslicher Reparaturen:

Im Bereich der Babypflege:

Kommunikationsfähigkeiten:

Außerdem werden LPF- Schüler/-innen im Umgang mit Hilfsmitteln unterrichtet, die das alltägliche Leben erleichtern können.
Der zuständige Sozialhilfeträger übernimmt im Rahmen der Eingliederungshilfe für Behinderte §§ 53 und 54 SGB XII die Kosten, allerdings abhängig von Einkommen und Vermögen.
Bei Schülerinnen und Schülern werden die Einkommensverhältnisse der Eltern nicht berücksichtigt.
Erfolgt die Maßnahme im Rahmen einer medizinischen Rehabilitation, so ist Leistungsträger gemäß § 26, Absatz 3 SGB IX und §§ 5 und 6 SGB IX die Gesetzliche Krankenversicherung oder – je nach Zuständigkeit – die Gesetzliche Unfallversicherung, die Gesetzliche Rentenversicherung oder die Kriegsopferversorgung.

 

Stand: Februar 2010

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