Blindheit

Nach allgemeinem Sprachgebrauch ist ein Mensch blind, wenn er nicht in der Lage ist, optische Informationen wahrzunehmen, wenn er also nichts sieht. Der Gesetzgeber definiert Blindheit etwas weiter.
Gesetzlich blind ist, wer über eine Sehschärfe (Visus) von höchstens 0,02, das sind 2 %, verfügt oder unter einer Einschränkung des Gesichtsfeldes auf 5° und weniger leidet.

Auch Menschen mit anderen Störungen des Sehvermögens gelten als blind, wenn ihre Beeinträchtigungen nach den Richtlinien der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) einer Blindheit gleich zu achten sind. Dies ist der Fall:

(aus: Sozial-Broschüre, Pro Retina, 2. Auflage, Aachen 2006)

Gemessen wird für die Bestimmung des Restsehvermögens immer das bessere Auge mit der besten verfügbaren Sehhilfe. Sehschäden, die z.B. mit einer Brille behoben werden können, bleiben unberücksichtigt.
Sehbehinderung und Blindheit sind nicht immer stabile Zustände. Oft sind es lange, manchmal lebenslange Prozesse. Deshalb sind die Grenzen der Behinderung fließend. Nicht zur Blindheit nach obigen Definitionen gehören die Farbenblindheit (Achromatopsie) und Nachtblindheit.

 

.

xxnoxx_zaehler

.

xxnoxx_zaehler