Blindengeld

Betroffene, die die Voraussetzungen für Blindheit im gesetzlichen Sinne erfüllen, erhalten auf Antrag Blindengeld. (Für die Kriterien zur Feststellung von Blindheit siehe: Blindheit

Das Blindengeld wird ohne Prüfung auf Einkommen und Vermögen gewährt und ist zum Ausgleich blindheitsbedingter Mehraufwendungen gedacht. Es ist kein Einkommen und somit nicht auf einkommensabhängige Sozialleistungen (z.B. Wohngeld, Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe) anzurechnen.
Die Höhe des Blindengeldes ist abhängig von den landesrechtlichen Regelungen. Die monatliche Blindengeldzahlung in NRW wird seit 1997 durch das „Gesetz über die Hilfen für Blinde und Gehörlose" (GHBG) geregelt.

Die Höhe des Blindengeldes beträgt in NRW seit dem 01.07.2017

Die Erhöhung des Blindengeldes ist abhängig von der Anhebung des Rentenwertes zum 01.07. eines jeden Jahres.
Diese Anpassungsregelung gilt für Blinde ab 60 Jahren nicht. Das Blindengeld wird ab diesem Alter als Festbetrag gewährt.
Bei der Unterbringung in Anstalten, Heimen oder gleichartigen Einrichtungen wird das Blindengeld um höchstens 50 % gekürzt, wenn die Kosten des Aufenthaltes ganz oder teilweise aus Mitteln öffentlich-rechtlicher Leistungsträger oder aus Leistungen der privaten Pflegeversicherung nach dem SGB XI oder entsprechenden Leistungen nach beamtenrechtlichen Vorschriften getragen werden.

Geld- und Sachleistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung werden bei häuslicher und teilstationärer Pflege nach dem SBG XI und bei entsprechenden Leistungen nach beamtenrechtlichen Vorschriften zum Teil auf das Blindengeld angerechnet. Die Höhe des Anrechnungsbetrages beträgt:

Für Blinde, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, gilt diese Anrechung nicht.
Weitere Informationen, Anmerkungen sowie den vollständigen Gesetzestext finden Sie unter:

http://www.lebenmitbehinderungen.nrw.de/recht/landesrecht.htm

 

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