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Museen und Ausstellungen in Nordrhein-Westfalen

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Naturkundemuseum wurde 1892 gegründet. Ende des 19. Jahrhunderts regte Professor Dr. Hermann Landois, Gründer des Zoologischen Gartens in Münster, die Gründung eines separaten Naturkundemuseums auf dem Gelände des Zoos an. Am 26. Juni 1891 wurde das "Provinzialmuseum für Naturkunde" an der Himmelreichallee eröffnet und am 10. Februar 1892 der Öffentlichkeit übergeben. Landois wurde erster ehrenamtlicher Leiter des Museums. Im Oktober und November 1944 wurde das Gebäude durch Fliegerangriffe stark beschädigt. Vorsorglich waren jedoch die Bestände ausgelagert worden, so dass sich die Kriegsschäden auf das Gebäude beschränkten.

Als der alte Zoo aus Platzgründen an den westlichen Stadtrand zog, entschloss sich auch der Träger des Naturkundemuseums, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, für einen Museumsneubau in der Nachbarschaft des Zoos. In das neue Gebäude wurde ein Großplanetarium integriert, in dem mehr als 260 Personen Platz finden. Die Kombination von Naturkundemuseum und Großplanetarium ist bis heute in Deutschland einmalig.
Der 3.500 Quadratmeter große Museumshof bietet zahlreiche Attraktionen. Der weltweit größte Ammonit mit 1,80 Meter im Durchmesser steht frei zugänglich im Museumsfoyer. Er wurde von der Paläontologischen Gesellschaft zum Fossil des Jahres 2008 ernannt.

Führung für blinde und sehbehinderte Besucher

Diese neunzigminütigen Führungen ausschließlich für Blinde und Sehbehinderte werden in Kleingruppen von bis zu drei Personen und ihren Begleitern durchgeführt. Dauer: ca. 1,5 Stunden

NEU! Wasser wirkt spürbar – in Landschaft und Leben (bis 30.10.2017)
Die Verfügbarkeit von flüssigem Wasser ist von zentraler Bedeutung. Alle Lebewesen brauchen Wasser. Wassermangel bedeutet Austrocknung und Verringerung bzw. Stillstehen der Lebensprozesse. Wir verschaffen uns einen haptischen Eindruck von den Anpassungen verschiedener Bewohner in wassergeprägten und wassergeformten Lebensräumen. Flüsse bilden Mäander und sind die Voraussetzung für Auwälder mit ihren seltenen Pflanzen und Tieren. Diese und viele weitere interessante und wichtige Themen, die im Zusammenhang mit dem Wasser stehen, werden über Tast- und Mitmachmodelle erkundet. Unter Anleitung werden im Gespräch Visualisierungen vorgenommen und weiterführenden Fragestellungen zur Energie- und Trinkwassergewinnung nachgegangen.

Dinosaurier
Tastend wird die Ausstellung „Dinosaurier – Die Urzeit lebt!" erkundet. Mit Hilfe einer Zeitschnur, zahlreichen Kopien von Skelettteilen sowie großen Lebendrekonstruktionen entsteht ein realistisches Bild von den Dinosauriern. Ein betastbares echtes Pottwalskelett zeigt, dass Wale bezüglich der Größe mit den Dinosauriern konkurrieren können. Wir untersuchen Dinosaurier-Eier anhand von Handstücken. Eier sind nicht die einzige Gemeinsamkeit von Dinosauriern und Vögeln. Wir betasten einen Fund von einem befiederten Dinos. Die deutlichen Federabdrücke auf der Kopie einer Archaeopteryxplatte führen zu der Erkenntnis, dass die Vögel die Nachfahren der Dinos sind. Die Urzeit lebt also wirklich!

Hinweise:
Kosten pro Gruppe: einmalig 45 € plus Eintritt pro Person in das Museum.

Weitere Informationen und Anmeldung:
LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, 48161 Münster,
Servicebüro: Telefon 02 51 – 5 91-6050
montags bis freitags 08.30 - 12.30 Uhr und montags bis donnerstags 14.00 - 15.30 Uhr (Ausnahme Feiertage).

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Straße 285
48161 Münster
Tel.: 02 51- 5 91-05
Fax: 02 51 – 5 91-6098
E-Mail: naturkundemuseum@lwl.org
Internet: www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de

 

Schiffshebewerk Henrichenburg
LWL-Industriemuseum

Schiffshebewerk Henrichenburg - ASH Unterwasser

 

 

 

 

 

Schiffshebewerk Henrichenburg - ASH Oberwasser

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Menge jubelte, als Kaiser Wilhelm II. am 11. August 1899 das Schiffshebewerk Henrichenburg einweihte. Noch über 100 Jahre später sind die Besucher begeistert von diesem größten Bauwerk am Dortmund-Ems-Kanal. Der gigantische Aufzug liegt seit über 40 Jahren still. In diesem Museum wird die Geschichte des Hebewerks und der Menschen am Kanal wieder lebendig. In der historischen Maschinenhalle erfahren Sie, wie die Wasserstraße und das Hebewerk gebaut wurden. Am Modell lernen Sie die Technik kennen, mit der Binnenschiffe die Kanalstufe von 14 Metern überwanden.
Einzigartig ist die Sammlung der schwimmenden Arbeitsgeräte und der historischen Schiffe, die im Vorhafen des Hebewerks liegen. An Bord erfahren Sie zum Beispiel, wie eine typische Binnenschifferfamilie vor 50 Jahren gearbeitet und gelebt hat. Mehrmals am Tag legt das Fahrgastschiff „Henrichenburg" vom Museumskai ab. Steigen Sie ein!

Für Kinder mit Sehbehinderung:
Das Geheimnis der schwebenden Schiffe
Alter: 8 – 11 Jahre (3. – 4. Klasse)
Dauer: 1,5 Stunden
Teilnehmerzahl: maximal 20, mindestens 2 Begleitpersonen
Kosten: 40 Euro plus Eintritt, 2 Begleitpersonen frei

Schiffsjunge an Bord des MS Franz Christian
Alter: 8 – 11 Jahre (3. – 4. Klasse)
Dauer: 1,5 Stunden
Teilnehmerzahl: maximal 20, mindestens 2 Begleitpersonen
Kosten: 40 Euro plus Eintritt, 2 Begleitpersonen frei

Führung für Erwachsene mit Sehbehinderung:
Dauer: 1,5 Stunden
Teilnehmerzahl: maximal 20, mindestens 2 Begleitpersonen
Kosten: 40 Euro plus Eintritt, 2 Begleitpersonen frei
Wie funktioniert ein Schiffshebewerk? Wir probieren es aus. Wie hat eine Familie an Bord eines Motorgüterschiffs gelebt und gearbeitet? Wir begeben uns in den Laderaum des MS "Franz-Christian".
Das Schiffshebewerk bietet Menschen mit Sehbehinderungen viele Wege zu einer größtmöglichen Wahrnehmungsbreite. Anfassen und Ertasten von Materialien mit den Händen (Taucheranzug), Fühlen von Bewegung mit dem Körper (Schiffsbewegung), Abschreiten von Entfernungen (Länge des Troges), Hören von Geräuschen und Stimmen (Raumklang im Schiffsrumpf / in der Maschinenhalle) erlauben es den Besuchern, in Verbindung mit Erläuterungen eine Vielzahl intensiver Eindrücke zu einer plastischen Vorstellung des Schiffshebewerkes zu vereinigen. Eine spannende Führung zum Unter- und Oberwasser des Schiffshebewerks Henrichenburg erwartet die Teilnehmer.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einer Rundfahrt mit dem Fahrgastschiff "Henrichenburg". Die Rundfahrt ist nicht im Preis der Führung enthalten. Blindenführhunde sind an Bord willkommen!

Information und Anmeldung unter: Tel. 0 23 63 – 97 07-0

LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 26
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: schiffshebewerk@lwl.org
Internet: https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/schiffshebewerk-henrichenburg

Ziegeleimuseum Lage - Vom Lehm zum Ziegel

Ziegeleimuseum Lage

Plakatfoto Ziegelei Lage

 

 

 

 

Eine historische Ziegelei aus dem 20. Jahrhundert bildet den Kern des Industriemuseums Lage. Früher wurden hier Ziegel von Hand hergestellt, ab 1922 gaben Maschinen den Takt an. Die Produktionstage in der Maschinenziegelei sind Höhepunkte im Jahreskalender: Vom Lehmstrang aus der Ziegelpresse werden im Sekundentakt die Rohlinge abgeschnitten – Stück für Stück, bis zu 3.000 am Tag. Während der Produktionstage laufen die Maschinen auf Hochtouren. Einen Überblick über die Termine finden Sie unter Veranstaltungen. Wie Ziegel von Hand hergestellt werden, dürfen Sie selbst ausprobieren, indem Sie in der Maukegrube den Lehm mit Füßen treten und ihn mit beiden Händen in den Streichrahmen drücken.
Bei den Fahrten mit der ehemaligen Feldbahn, die die Loren mit dem Lehm zog, können Sie die Größe des alten Abbaugebiets erfahren und gleichzeitig den Blick über die Lippische Landschaft genießen. Die Feldbahn fährt jeden 1. Sonntag von April bis Oktober.

Geschichte begreifen
Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 45 Euro plus Eintritt
Zielgruppe: Erwachsene sowie Schülerinnen und Schüler von Förderschulen, Förderschwerpunkt Sehen

Wie ein Ziegel entsteht und wie die lippischen Ziegler gelebt haben, können blinde und sehbehinderte Gäste haptisch und akustisch erleben: Die einzelnen Herstellungsschritte vom Lehm zum fertigen Ziegel lassen sich in der Handstrichziegelei begreifen. Wer will, kann sich selbst die Hände schmutzig machen und unter Anleitung einen eigenen Ziegel herstellen.
Das Ringofenmodell funktioniert wie ein Baukasten und erklärt nachvollziehbar Ofenaufbau und Technik des Ziegelbrands. Beim Begehen des erhaltenen Ringofens erkunden die Gäste das Original in seiner Größendimension, Funktions- und Bauweise: Sie ertasten die Schüttlöcher für die Befeuerung mit Koks, erleben die Krümmung und Mauerung der Ofenwände.
Im Zieglerkotten tauchen sie in die Lebenswelt der Zieglerfamilien ein: Der Stall mit gackernden Hühnern und grunzenden Schweinen sowie der Garten mit Gemüse und duftenden Kräutern geben einen sinnlichen Eindruck davon, was bei der Zieglerfamilie auf den Tisch kam.
Freies Gestalten mit dem natürlichen Werkstoff Ton. Die Kinder können eigene Fähigkeiten erproben: ein Stück Ton anfassen, spielen, kneten, rollen, die Finger hinein bohren. Dabei können Kugeln, Schlangen, Finger- oder Handabdrücke entstehen.

Information und Anmeldung:
Tel.: 0 52 32 - 94 90-0
Fax: 0 52 32 – 94 90-38
E-Mail: ziegelei-lage@lwl.org
Internet: https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/ziegeleimuseum-lage/fuehrungen/menschen-mit-behinderung

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen 10.00 –18.00 Uhr
Letzter Einlass: 17.30 Uhr
Geschlossen: montags (außer an Feiertagen) sowie vom
24. – 26.12.2016 und vom 31.12.2016 bis einschließlich 02.01.2017

LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Ziegeleimuseum Lage
Herrn Willi Kulke
Leiter Ziegeleimuseum Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Tel.: 0 52 32 – 94 90-0
Fax: 0 52 32 – 94 90-38
E-Mail: willi.kulke@lwl.org
Internet: https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/ziegeleimuseum-lage

 

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klöster haben die Entwicklung Europas entscheidend geprägt. Sie waren bedeutende religiöse Zentren und Vermittler christlichen Glaubens, aber auch Stätten der Bildung, des Wissens, der Forschung, der Kunst und der wirtschaftlichen Entwicklung. Was Klosterkultur gestern und heute bedeutet, zeigt die preisgekrönte Dauerausstellung der Stiftung Kloster Dalheim - LWL-Landesmuseum für Klosterkultur.

Rund um die historische Klausur machen elf Räume von der Kirche bis zum Vorratskeller erfahrbar, wie in einem mittelalterlichen Kloster gelebt, gebetet und gearbeitet wurde. Mithilfe von modernen Inszenierungen spürt die Schau der Faszination und dem Alltag klösterlichen Lebens nach. Die historischen und kulturellen Hintergründe des Phänomens Kloster sind Thema der umfangreichen Ausstellung im Obergeschoss. Regelmäßig ist die Stiftung Kloster Dalheim Schauplatz von Sonderausstellungen, die sich speziellen Aspekten der klösterlichen Kultur widmen.

Rundgang für Blinde und Sehbehinderte
DAL-Fuehrung-Sehen: Wie lang dauert 1 Minute Schweigen? Gemeinsame Führung für Blinde, Sehbehinderte und Sehende durch die historische Klausur des Klosters.
Beim Rundgang spüren Blinde und Sehbehinderte dem vom benediktinischen Leitsatz „Bete und Arbeite" geprägten Alltag in einem mittelalterlichen Kloster nach.
Sie erkunden die Dimensionen von Klosterkirche und Kreuzgang und füllen sie mit Wort und Klang. Texte aus den Stundengebeten stehen in Punktschrift zur Verfügung. Beim Ertasten der Ausstellungsarchitektur im Refektorium und beim Probieren einer einfachen klösterlichen Fastenspeise finden sie die Bedeutung des „rechten Maßes" im Kloster heraus. An traditionellen Handwerkzeugen lernen sie haptisch die Arbeit eines Steinmetzen kennen oder erfahren beim Ausprobieren einer Wachstafel, wie mühsam die Arbeit im Skriptorium war. Der Klostergarten, ein Ort der Arbeit und der Meditation, inspiriert mit Duftendem und Heilendem. Im Anschluss an den Rundgang besteht die Möglichkeit, eine Kerze aus Bienenwachs herzustellen.

Buchung von Führungen:
Dienstags bis freitags von 11.00 bis 16.00 Uhr
Tel.: 0 52 92 - 93 19-225
Für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren sowie Schulklassen ab Klasse 4
Teilnehmerzahl: 25 Personen, darunter max. 5 blinde Teilnehmer
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 50 Euro zzgl. Eintritt und Materialkosten in Höhe von 0,50 Euro pro Person

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau
Tel.: 0 52 92 – 93 19-0
Zentrale: 0 52 92 – 93 19-0
Fax: 0 52 92 – 93 19-119
E-Mail: kloster-dalheim@lwl.org
Internet: https://www.lwl.org/LWL/Kultur/kloster-dalheim/aktuelles

 

LVR Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg Oberhausen
Hammerhart - Die Schwerindustrie an Rhein und Ruhr


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufstieg, Blütezeit und Krise des Ruhrgebiets, mit Millionen von Arbeitern und Tausenden von Schloten – hier können Sie all das noch spüren. Die Ausstellung „Schwerindustrie" in der ehemaligen Zinkfabrik Altenberg erzählt über den Alltag von Männern und Frauen, die in der Eisen- und Stahlindustrie ‚malochten', über die Macht der Industriebarone und über eine Region, die sich in wenigen Jahrzehnten vom Ackerland in das größte Industriezentrum der Welt verwandelte.
Am 10. Mai 1984 gründete der Landschaftsverband Rheinland das "Rheinische Industriemuseum". Er erklärt die Dokumentation der Industrie- und Sozialgeschichte des Rheinlandes an ausgewählten regionalen Beispielen zur Aufgabe des einzigartigen Museumsprojektes: „Der historische Veränderungsprozess der Industrielandschaft und seiner Bewohner, ihrer Erlebens- und Bewusstseinswelt innerhalb des sozialen Umfeldes lässt sich in umfassender Weise nur in einem industrie- und sozialgeschichtlich orientierten Museum dokumentieren, das auf die historische Entwicklung der jeweiligen regionalen Landschaften Bezug nimmt."

Integrative Führungen für sehbehinderte, blinde und sehende Menschen
Das Gelände und die Gebäude des Museums verfügen über kein Blindenleitsystem. Es wird daher empfohlen, mit einer Begleitperson zu kommen. Blindenhunde sind willkommen. Auf Anfrage können Sie eine integrative Führung für eine Gruppe von Menschen mit Sehbehinderungen, blinden und sehenden Menschen buchen. Bei diesen Führungen können viele Exponate betastet werden. Die Führungen dauern etwa 90 Minuten. Das Führungsentgelt beträgt 50 € (Schülergruppen 45 €), der reduzierte Gruppeneintrittspreis für Schwerbehinderte 3,50 € p.P.

Das Programm sollte möglichst mit einem Vorlauf von mindestens zwei Wochen vereinbart werden:

kulturinfo rheinland
Tel.: 0 22 34 – 99 21-555
(montags bis freitags 08.00 – 18.00 Uhr;
samstags, sonntags und an Feiertagen 10.00 – 15.00 Uhr)
Fax: 0 22 34 – 99 21-300
E-Mail: info@kulturinfo-rheinland.de

LVR-Industriemuseum
Zinkfabrik Altenberg
Hansastraße 20
46049 Oberhausen
Internet: http://www.industriemuseum.lvr.de/de/oberhausen/fuehrungen_und_programme/fuehrungen_und_programme_9.html

 

Das Museum in der Kaiserpfalz Paderborn - Ein Ort mit westfälischer Geschichte

Eine Sensation! Spuren von weltlicher Macht hinter dem Paderborner Dom! Schon lange rätselten Wissenschaftler über den Standort der Pfalzanlage Karls des Großen in Paderborn. 1964 wurde die Pfalz aus dem späten 8. Jahrhundert bei archäologischen Grabungen nördlich des Domes entdeckt. Zusätzlich legten die Archäologen das Mauerwerk der wesentlich besser erhaltenen Pfalz Heinrichs II. aus dem Hochmittelalter frei. Diese Anlage aus dem 11. Jahrhundert war so gut erhalten, dass ein Wiederaufbau unter Einbeziehung der historischen Bausubstanz möglich war. In dem historischen Gebäude befindet sich seit 1978 das Museum. Gezeigt werden einzigartige Funde aus Paderborn und Westfalen des 6. bis 12. Jahrhunderts.

Mittelalter begreifbar machen – Programm für blinde und sehbehinderte Menschen
Das Programm vermittelt einen Eindruck von der Paderborner Königspfalz des 11. Jahrhunderts. Um das Leben am Hof der mittelalterlichen Könige in Paderborn zu verdeutlichen, stehen den Besuchern Originalobjekte und aufwändig gearbeitete Nachbildungen mittelalterlicher Alltagskultur zum Ertasten zur Verfügung. Ein betastbares Modell macht die außergewöhnliche Architektur der 1000 Jahre alten Bartholomäuskapelle verständlich. Mit einem von Weihrauch begleiteten Besuch der Kapelle schließt der Rundgang durch das Museum.

Öffnungszeiten:
Dienstags bis sonntags 10.00 bis 18.00 Uhr, an jedem ersten Mittwoch im Monat 10.00 bis 20.00 Uhr
Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember

Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg
33098 Paderborn
Tel.: 0 52 51 10 51-10
Fax: 0 52 51 10 51-25
E-Mail: kaiserpfalzmuseum@lwl.org
Internet: www.kaiserpfalz-paderborn.de/

 

Das LWL-Römermuseum: Fundstätte und Museum

 

 

 


Haltern am See, vor 2000 Jahren: Am Ufer der Lippe befindet sich einer der wichtigsten Militärkomplexe der Römer. Es ist die Schaltzentrale der römischen Macht im rechtsrheinischen Germanien. Von hier aus wird die Eroberung des gesamten Gebietes geplant und betrieben. Hier ist eine der berühmtesten Legionen der Geschichtsschreibung stationiert: die 19. Legion, die im Jahre 9 n. Chr. in der Varusschlacht untergehen wird. Allein im Hauptlager des Komplexes leben bis zu 5.000 römische Soldaten – mitten in Germanien. Der Name des Lagers: Aliso. Heute befindet sich exakt an dieser Stelle das LWL-Römermuseum. Über 1.200 Original-Exponate zeugen von der hochentwickelten Kultur und Technik der Römer. Die archäologischen Funde aus der gesamten Region machen die Zeit um Christi Geburt – den Höhepunkt der römischen Macht in Germanien – erlebbar.

Angebot für blinde und sehbehinderte Besucher
Blinde und Sehbehinderte können das Alltagsleben in den Römerlagern an der Lippe tastend erforschen. Bei diesem Programm wird ausschließlich mit Objekten gearbeitet, die ertastet und teilweise benutzt werden können – zumeist materialgerechte Nachbildungen, aber auch einzelne Originale. Die Teilnehmer erproben Marschgepäcke der Legionäre, römische Ausrüstung und Bewaffnung, mahlen mit einer Handmühle Mehl und treffen sich in einem Lederzelt, das bereits im praktischen Einsatz erprobt wurde. Für Erwachsene, Kinder ab 10 Jahren und Schulklassen. Das Programm wird auf das Alter der jeweiligen Teilnehmer abgestimmt. Dauer: ca. 2 Stunden, max. 5 blinde Teilnehmer mit Begleitpersonen

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 09.00 bis 17.00 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertage 10.00 bis 18.00 Uhr
Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See
Tel.: 0 23 64 – 93 76-0
Fax: 0 23 64 - 93 76-30
E-Mail: lwl-roemermuseum@lwl.org
Internet: www.lwl-roemermuseum-haltern.de

 

Bielefelder Bauernhausmuseum

Das ländliche Leben um 1850 kennenlernen und fühlen, wie Wohnen und Leben vor 150 Jahren war.

Führung für sehbehinderte und blinde Besucher
Unter Anleitung werden das Museumsgebäude und seine Einrichtung erkundet. Wie haben Menschen damals gewohnt und gearbeitet. Gezielt können an ausgewählten Objekten Eindrücke gesammelt werden. Dauer der Führung: 60 bis 90 Minuten, Gruppengröße 10 Nichtsehende mit Begleitung

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 10.00 - 18.00 Uhr, Wochenende und Feiertage 11.00 - 18.00 Uhr
Geöffnet von Februar bis zum 4. Advent

Bielefelder Bauernhausmuseum gGmbH
Dornberger Straße 82
33619 Bielefeld
Tel.: 05 21 – 5 21 85 50
Fax: 05 21 - 5 21 85 52
E-Mail: info@bielefelder-bauernhausmuseum.de
Internet: www.bielefelder-bauernhausmuseum.de/pages/lernort/zeitreise.php

 

Archäologischer Park Xanten


Auf dem Gelände der römischen Stadt Colonia Ulpia Traiana lädt Deutschlands größtes archäologisches Freilichtmuseum zu einem anregenden Ausflug in die Geschichte ein.

Für sehbehinderte und blinde Besucher
In der römischen Herberge befindet sich eine Tastgalerie. Dort sind Modelle der Rekonstruktionen in handlichem Maßstab aufgestellt. Die Modelle sind materialgerecht, so dass sie sich wie ihre großen Vorbilder anfühlen. Zusätzlich gibt es einige kleinere Objekte, die ertastet werden können. Die Tastgalerie kann im Rahmen einer Gruppenführung besucht werden. Einzelne Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich an die Aufsicht zu wenden. Zur leichteren Orientierung vor Ort hält die Kasse auch einen Tastplan des Parks bereit. Dieser Plan ist für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen kostenlos. Speziell für blinde Menschen und Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen wird das Mitmachprogramm „Geschichte zum Anfassen" angeboten. Dabei können etwa dreißig originale Fundstücke aus Keramik, Metall und Knochen in die Hand genommen und ausgiebig ertastet werden. Dieses Programm wird nur in Verbindung mit einer gebuchten Führung angeboten.

Öffnungszeiten:
März bis Oktober täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr, November täglich von 09.00 bis 17.00 Uhr, Dezember bis Februar täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr
24., 25. und 31. Dezember geschlossen; an Neujahr geöffnet

Auskunft und Buchungen von Führungen und Gruppenangeboten:
Besucherservice Xanten
LVR-Archäologischer Park Xanten
LVR-RömerMuseum
Trajanstraße 4
46509 Xanten
Tel.: 0 28 01 – 9 88 92 13
Fax: 0 28 01 - 9 88 92 15
E-Mail: xanten@kulturinfo-rheinland.de
Internet: www.apx.lvr.de/de/willkommen/willkommen_1.html

 

Hetjens Museum Düsseldorf


8000 Jahre Keramikgeschichte entdecken! Das Museum ist weltweit das einzige Institut, das die universelle Keramikgeschichte von ihren Anfängen bis in die Gegenwart - durch alle Kulturen und Epochen - sammelt und in Ausstellungen vermittelnd präsentiert.

Für blinde und sehbehinderte Teilnehmer führt die Entdeckungstour durch verschiedene Abteilungen des Museums. Ausgesuchte Objekte aus dem Museumsdepot, Repliken, aber auch Ausstellungsstücke stehen zum Berühren und Ertasten bereit und vermitteln einen intensiven Eindruck der keramischen Vielfältigkeit. Auch der Geruchs- und Hörsinn wird angesprochen durch erdig duftende Tonmasse oder durch den hellen Klang einer hauchdünnen Porzellantasse. Die Führung dauert etwa 90 Minuten, die Gruppe sollte maximal 10 Personen umfassen. Termine nach Absprache mit Voranmeldung, Kosten der Führung zzgl. Eintritt auf Anfrage.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag, 11.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch bis 21.00 Uhr, Montag geschlossen
Weiberfastnacht, Karnevalssonntag, Rosenmontag, Ostermontag, 1. Mai, Pfingstmontag, Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr geschlossen

Kontakt:
Hetjens-Museum
Deutsches Keramikmuseum
Frau Anna Schlieck (montags bis mittwochs)
Schulstraße 4
40213 Düsseldorf
Tel.: 02 11 – 89-94206
E-Mail: anna.schlieck@duesseldorf.de
Internet: www.duesseldorf.de/hetjens/index.shtml

 

Freilichtmuseum Detmold


500 Jahre westfälische Alltagskultur - Das LWL-Freilichtmuseum Detmold am Fuße des Teutoburger Waldes ist das größte Freilichtmuseum Deutschlands. Es zeigt auf über 90 Hektar etwa 120 historische Gebäude aus allen Sozialschichten und Regionen Westfalens. Vollständig eingerichtete Baugruppen, umgeben von historischen Nutzflächen, wie Gärten, Wiesen, Weiden und Äckern, zeigen beispielhaft die landschaftlichen, zeitlichen, sozialen und bauhistorischen Unterschiede der Region.

Sie können Führungen für blinde und sehbehinderte Besucher buchen. Bitte wenden Sie sich an das Infobüro:
Besucherservice 0 52 31 – 7 06-104
E-Mail: infobuero.detmold@lwl.org

Öffnungszeiten:
Täglich vom 25. März bis 30. Oktober 2016, außer montags – 09.00 bis 18.00 Uhr (Einlass bis 17.00 Uhr) sowie an allen Feiertagen

LWL-Freilichtmuseum Detmold
Neustadt 26
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 0 52 31 – 7 06-0
Fax: 0 52 31 – 7 06-106
E-Mail: lwl-freilichtmuseum-detmold@lwl.org
Internet: www.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-Freilichtmuseum-Detmold/museum

 

Zeche Zollern I Dortmund
Schloss der Arbeit

Die Zeche Zollern gilt als eins der schönsten und außergewöhnlichsten Zeugnisse der industriellen Vergangenheit in Deutschland. Kaum mehr vorstellbar ist heute, dass die schlossartige Anlage nach der Stilllegung in den 1960er Jahren abgerissen werden sollte. Wichtigstes Objekt im Kampf um den Erhalt war die Maschinenhalle mit dem eindrucksvollen Jugendstilportal – heute eine Ikone der Industriekultur. Der Erhalt des Vorzeige-Baus aus Stahl und Glas 1969 rettete nicht nur die gesamte Anlage, sondern markiert gleichzeitig auch den Beginn der Industriedenkmalpflege in Deutschland.

Führung für blinde und sehbehinderte Besucher
Bergbau mit Händen begreifen
Teilnehmerzahl: maximal 12
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 45 Euro
Von den Arbeitsgeräten der Bergleute, ihrer Ausrüstung bis hin zur Rohkohle vermitteln die Dinge selbst unter sachkundiger Führung Blinden einen guten Eindruck vom Arbeitsalltag auf einer Zeche. Bei der Führung sind nur wenige Stufen zu überwinden, in den Keller kann ggf. ein Fahrstuhl benutzt werden.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen 10.00 –18.00 Uhr
Letzter Einlass 17.30 Uhr
Geschlossen: montags (außer an Feiertagen) sowie vom 24.12.2016 bis einschließlich 02.01.2017

Information und Anmeldung:
LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 02 31 – 69 61-111
Fax: 02 31 – 69 61-114
E-Mail: zeche-zollern@lwl.org
Internet: www.lwl.org/industriemuseum/standorte/zeche-zollern

 

Museum für Archäologie Herne


Erforschen Sie die Geschichte Westfalens auf den Spuren der Archäologen. Über 10 000 Funde enthüllen die Menschheitsgeschichte dieser Region: vom Faustkeil aus Mammutknochen bis zum Puppenkopf aus dem Bombenschutt des 2. Weltkrieges, von den Spuren erster Siedlungen über Funde aus Burgen und Schlössern bis zur Industriearchäologie der Metropole „Ruhr". Die spannende Welt der Archäologie wartet auf Sie!

Für blinde und sehbehinderte Menschen wurde ein spezieller Rundgang entwickelt. Dabei stehen die Objekte im Vordergrund, die berührt und abgetastet werden können. Ferner arbeitet das Museum mit einer großen Zahl von Nachbildungen, deren Pendants sich in der Dauerausstellung im Original befinden.
Buchungen und eine persönliche Beratung erhalten Sie unter der
Telefonnummer 0 23 23 – 9 46 28-20
Die Kosten stehen in Relation zur Dauer des jeweiligen Programms und sind mit 30 Euro pro Stunde zu kalkulieren. Entsprechend sind bei einem 90-minütigen Angebot 45 Euro und bei einem 2-stündigen Angebot 60 Euro zu entrichten. Alle Kosten verstehen sich zuzüglich des Museumseintritts, sofern nicht anders angegeben.

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 09.00 bis 17.00 Uhr, Donnerstag 09.00 bis 19.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 11.00 bis 18.00 Uhr
Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar

LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 0 23 23 – 9 46 28-0 oder -24
Fax: 0 23 23 – 9 46 28-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum@lwl.org
Internet: www.lwl-landesmuseum-herne.de

 

LVR-LandesMuseum Bonn

Das LVR-LandesMuseum ist das einzige kulturgeschichtliche Museum im Rheinland für Archäologie, Kunst und Kulturgeschichte und präsentiert die Entwicklung der Region von den Anfängen bis zur Gegenwart.

Das Museum bietet blinden und sehbehinderten Besuchern Tastführungen an.

Führungen
Ihre erfahrene Vermittlerin holt die Gruppe am Museumseingang ab und begleitet Sie ins Museum zu den Objekten. Alle Bereiche sind stufenlos zu erreichen. Das Ertasten von Repliken, taktilen Bildern und sogar originalen Objekten gibt Ihnen die Möglichkeit, zusammen mit den Beschreibungen der Vermittlerin Archäologie und Kunst im Museum zu erleben. Die Führungen dauern 90 Minuten und kosten 80 Euro plus Museumseintritt. Der Museumseintritt ist frei, wenn Sie Hilfen des LVR erhalten und einen entsprechenden Ausweis besitzen.
Die Führungen können gebucht werden bei der kulturinfo rheinland, 02234 9921-555 oder info@kulturinfo-rheinland.de

Vom 9.6.16 - 22.1.17
Eva's Beauty Case
Das LVR-LandesMuseum Bonn besitzt eine der größten und bedeutendsten Sammlungen römischen und frühmittelalterlichen Schmucks nördlich der Alpen. Diese kostbaren Funde stehen im Zentrum einer Ausstellung, die sich mit der Kulturgeschichte des Schmucks und der Schönheit beschäftigt. Die Ausstellung „Eva's Beauty Case" spannt einen einzigartigen kultur- und epochenübergreifenden Bogen von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Eine erfahrene Vermittlerin entführt Sie in die Welt der Schönheit, in der Sie viele hochwertige Schmuckrepliken ertasten und anprobieren können. In der Werkstatt des Parfümeurs riechen und erraten Sie die verschiedenen Bestandteile von Parfüms. Der Besuch wird ergänzt durch detailreiche Beschreibungen der Vermittlerin

In der Dauerausstellung
Neandertaler & Co
Der Namen gebende Neandertaler, dessen originales Skelett sich seit 1877 im Bonner LandesMuseum befindet, ist das Herzstück unserer Prähistorischen Abteilung. Um ihn herum lassen sich viele Geschichten erzählen, von der Bedeutung des Neandertalerfundes 1856 für die Evolutionstheorie oder vom Leben und Sesshaftwerden der Menschen in der Jungsteinzeit. Zahlreiche Repliken, beispielsweise von den Knochen des Neandertalers und verschiedenen Werkzeugen, ermöglichen es in den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Steinzeit mit den Händen zu erfahren.

Die Römer im Rheinland: Matronen
Als die Römer ins Rheinland kamen, lebten hier die Germanen und Kelten. Sie beteten zu vielen Göttern, auch zu den Matronen. Diese germanischen und keltischen Muttergöttinnen wurden bald auch von den Römern verehrt. Gut nachzuweisen sind die Matronen vor allem anhand der Matronensteine: Weihgeschenke und Altäre aus Stein. Auf ihnen sind die drei Göttinnen im Relief abgebildet, gut erkennbar anhand der auffälligen Hauben. Unterstützt durch eine detailreiche Beschreibung, können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer originale Matronensteine ertasten und in die Welt der Römer, Germanen und Kelten eintauchen.

Der Skulpturenhof des Landesmuseums
Um das Gebäude des LVR-LandesMuseums gruppieren sich Skulpturen bedeutender deutscher Bildhauer des 20. Jahrhunderts, die unterschiedlichen Traditionen folgen. Sowohl die ausgewählten Bildhauer als auch ihre Skulpturen stehen in einer inhaltlichen Beziehung zum Rheinland. Metall, Stein und Beton sind die beliebtesten Materialien für Kunst im öffentlichen Raum. Die Formen und Materialien können ertastet werden.
Für eine Beratung oder wenn Sie sich für andere Themen des LandesMuseums interessieren, melden Sie sich gerne bei Anne Segbers, 0228-2070386 oder anne.segbers@lvr.de .

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag und Sonntag 11.00 – 18.00 Uhr, Samstag 13.00 - 18.00 Uhr
Geöffnet: Karfreitag, Ostermontag und Pfingstmontag, am Tag der Deutschen Einheit ab 11.00 Uhr geöffnet
Geschlossen: montags, Weiberfastnacht, Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester und Neujahr

Kontakt zur Information und Anmeldung:
LVR-LandesMuseum Bonn
Colmantstraße 14 – 16
53115 Bonn
Tel.: 02 28 – 20 70 – 0
Fax: 02 28 – 20 70 - 299
E-Mail: info.landesmuseum-bonn@lvr.de
Internet: www.landesmuseum-bonn.lvr.de/de/ueber_uns/ueber_uns_1.html

 

Schokoladen-Museum Köln

Das weltweit einzigartige Museum präsentiert facettenreich die Geschichte und Gegenwart des Kakaos und der Schokolade.

Für blinde und sehbehinderte Menschen wird eine Spezialführung angeboten. Alle Sinne werden angesprochen – Tasten, Riechen, Hören, Schmecken. Erleben Sie eine amüsante Führung durch die Produktion und verfolgen Sie den Weg des Kultgetränkes der Azteken zum Luxusgetränk am Hofe Ludwigs XIV. bis hin zum Konsumgut der heutigen Zeit.
Dauer ca. 90 Minuten, Preis: € 60,00 für Gruppen bis max. 20 Personen inklusive Begleiter und Eintritt.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 10.00 – 18.00 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen 11.00 bis 19.00 Uhr
2016 ist das Schokoladenmuseum an folgenden Montagen von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet:
• 21. März
• alle Montage im Juli und August
• 10., 17. und 31. Oktober
• alle Montage im Dezember
An allen anderen Montagen bleibt das Museum geschlossen!
Öffnungszeiten Sylvester 2016 von 11.00 bis 17.00 Uhr, an Neujahr 2017 ist das Museum von 11.00 bis 19.00 Uhr offen

Besucherservice:
Herr Olaf Vortmann
Schokoladenmuseum Köln GmbH
Am Schokoladenmuseum 1a
50678 Köln
Tel.: 02 21 – 93 18 88-0 (Montag bis Freitag von 08.00 bis 18.00 Uhr)
E-Mail: service @schokoladenmuseum.de
Internet: www.schokoladenmuseum.de/

 

Max Ernst Museum Brühl

Die Präsentation umfasst rund siebzig Schaffensjahre von Max Ernst. Neben Bildern aus der Frühzeit verfügt das Max Ernst Museum über Exponate der Sammlung Peter Schamonis sowie über die ehemalige Sammlung Schneppenheim, die nahezu das gesamte grafische Werk von Max Ernst umfasst. Ein weiterer Höhepunkt und zugleich "Herzstück" der Ausstellung sind die 36 "D-paintings", Geburtstags- und Liebesgeschenke von Max Ernst an seine Frau, die Künstlerin Dorothea Tanning, mit der er über drei Jahrzehnte lang verbunden war.

Workshop Fantastische Wesen bei Max Ernst

Für blinde und sehbehinderte Besucher: Beim Ertasten der Figuren-Gruppe vor dem Museum sowie von Gips-Modellen entdecken die Teilnehmenden mit »sehenden Händen« das Prinzip der Plastiken von Max Ernst. Die so gewonnenen Sinneseindrücke können anschließend mit Plastilin zur Form gebracht werden. Für Gruppen von 5 bis 15 Personen auf Anfrage möglich.
Dauer: 2 Stunden Preis: Erwachsene 10 €, Kinder 5 € (inkl. Material u. Eintritt)
Mindestpreis für Gruppen unter 5 Personen: 50 € für Erwachsenen- und 25 € für Kindergruppen (inkl. Material u. Eintritt)

Öffnungszeiten Besucherservice:
Dienstag - Sonntag 11.00 – 18.00 Uhr - montags geschlossen

Max Ernst Museum Brühl
Comesstraße 42 _ Max-Ernst-Allee 1
50321 Brühl
Tel.: 0 22 32 – 5 79 30
Fax: 0 22 32 - 5 79 31 30
Internet: www.maxernstmuseum.de

 

Die Bundeskunsthalle Bonn

Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, kurz Bundeskunsthalle, ist ein einzigartiger Ort der Kunst, Kultur und Wissenschaft. Im Zentrum des Programms steht die Kunst aller Epochen, einschließlich zeitgenössischer Kunst, sowie Ausstellungen zu kulturhistorischen Themen und Archäologie, aber auch Präsentationen zu anderen Wissensgebieten wie Technik oder Ökologie.

Für blinde und sehbehinderte Besucher
Regelmäßig zu allen großen Ausstellungen werden Tastführungen angeboten. Das Museum ist bestrebt, möglichst vielfältige ertastbare Originale präsentieren zu können. Bei den Tastführungen kommen Handschuhe zum Einsatz, um die Kunstwerke zu schützen. Wenn keine ertastbaren Objekte zur Verfügung stehen, finden stattdessen ausführlich beschreibende Führungen statt. Unterschiedliche Materialien, die einen sinnlichen Zugang ermöglichen, und Pläne sowie Erläuterungen in Brailleschrift werden begleitend eingesetzt. Beide Führungsangebote werden von erfahrenen Kunstvermittler(inne)n realisiert.

Öffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch von 10.00 – 21.00 Uhr, Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen (dann auch montags)
10.00 bis 19.00 Uhr, montags geschlossen

Kunst- und Ausstellungshalle der
Bundesrepublik Deutschland GmbH
Museumsmeile Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 45
53113 Bonn
Tel.: 02 28 – 91 71–200
Fax: 02 28 – 23 41 54
E-Mail: info@bundeskunsthalle.de
Internet: www.bundeskunsthalle.de/

 

Couven-Museum Aachen


Vom Rokoko über den napoleonischen Empirestil bis hin zum Biedermeier – das Couven-Museum präsentiert bürgerliche Lebensart und Wohnkultur im Herzen Aachens.

Führungen für blinde und sehbehinderte Besucher
Geschulte Mitarbeiterinnen unternehmen mit den Besuchern einen lebendigen Rundgang durch das Museum mit vielen verschiedenen Sinneseindrücken. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb wird um vorherige Anmeldung gebeten.

Info und Anmeldung unter
02 41 – 4 79 80-20 oder E-Mail: renate.szatkowski@mail.aachen.de

Alltagstechnik im Bürgerhaus des 18. und 19. Jahrhunderts
Samstags 01.10.2016 und 15.10.2016
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher wird um Anmeldung unter 02 41 - 4 32-4998 gebeten oder per Mail unter museumspaedagogik@mail.aachen.de

Öffnungszeiten:
Dienstags bis sonntags: 10.00 bis 18.00 Uhr, 1. Samstag im Monat 13.00 bis 18.00 Uhr, montags geschlossen

Couven-Museum
Hühnermarkt 17
52062 Aachen
Tel.: 02 41 – 4 32-4421
Fax: 02 41 - 4 32-4959
E-Mail: info@couven-museum.de
Internet: www.couven-museum.de

 

Neanderthal-Museum

Zeitreise durch 4 Millionen Jahre Menschheitsgeschichte erleben - "Woher kommen wir?" – "Wer sind wir?" – "Wohin gehen wir?" Diese zentralen Fragen leiten durch das Neanderthal Museum. Die Ausstellung zeigt die Spuren der Menschheit – von ihrer langen Reise aus den Savannen zu den Großstädten heutzutage. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Neanderthalern. Die lebensgroßen Figuren im Museum wurden auf Grundlage der gefundenen Humanfossilien mit wissenschaftlichen Methoden rekonstruiert.

Es werden Gruppenführungen für blinde und sehbehinderte Besucher angeboten. Ein Museumsführer geleitet die Teilnehmer durch die Ausstellung. Die Informationen erfolgen mittels Audiodeskription. Es werden auch Objekte zum Betasten angeboten. Die Führung dauert 60 Minuten und kostet 54 € zuzgl. Eintritt. Assistenz- und Blindenführhunde sind willkommen
Information und Anmeldung unter:
Frau Klaudia Tylla-Kranz – Frau Marion Vollerigh
Buchungsteam
Tel. 0 21 04 - 97 97-15 (dienstags und donnerstags 09.00 – 16.30 Uhr)
Fax: 0 21 04 - 97 97-24
E-Mail: buchung@neanderthal.de

Neanderthal Museum
Talstraße 300
40822 Mettmann
Tel.: 0 21 04 – 97 97-0
Fax: 0 21 04 - 97 97-96
Whats App: 01 57 - 77 40 07 18
E-Mail: museum@neanderthal.de
Internet: http://www.neanderthal.de/de/

 

LWL-Freilichtmuseum Hagen –
Westf. Landesmuseum für Handwerk und Technik

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen ist eine bildschöne Wald- und Wiesenlandschaft mit vielen historischen Fachwerkgebäuden und Werkstätten. In etlichen Werkstätten wird täglich gearbeitet und den Besuchern Handwerk praktisch vorgeführt. Bäche und Teiche bieten Erholung pur. Wiesen und romantische Plätze laden zum Picknick ein. Und danach lohnt es sich, das Experimentierfeld Wasser, den Faser- und Ölsaatengarten und viele attraktive Ausstellungen zu entdecken.

Tastführung Handwerk und Technik begreifen
Die Führung durch den oberen Museumsbereich legt einen besonderen Schwerpunkt auf die taktile Vermittlung von Materialität und Oberflächen und unterstützt andere Sinneswahrnehmungen wie Riechen und Schmecken. Die Besucherbegleiterinnen und -begleiter beschreiben Museumsobjekte ausführlich und veranschaulichen Ihnen so Handwerk und Technik.
Dauer: ca. 1 Stunde, Teilnehmerzahl: max. 10
Sämtliche Buchungsanfragen sind erst nach schriftlicher Bestätigung gültig.
Bitte senden Sie Ihre Anfrage möglichst drei Wochen vor dem geplanten Besuch.

Öffnungszeit vom 25. März bis 30. Oktober

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum
für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 0 23 31 - 78 07-0
Fax: 0 23 31 – 78 07-120
E-Mail: freilichtmuseum-hagen@lwl.org
Internet: https://www.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-Freilichtmuseum_Hagen/

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