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Rehabilitation

Medizinische Rehabilitation
Die medizinische Rehabilitation versucht, einen die Teilhabe oder die Erwerbsfähigkeit einschränkenden oder gefährdenden Gesundheitsschaden zu verhindern, zu beseitigen oder zu mildern. Dazu dienen Reha-Kliniken (früher Kuren) und ambulante Reha- Maßnahmen.

Die medizinische Rehabilitation gibt es aber auch für Menschen, die nicht oder nicht mehr im Erwerbsleben stehen (z.B. Kinder oder alte Menschen) oder für Mütter und Väter (Mutter-/Vater-Kind-Kuren, Mütterkuren).

Berufliche Rehabilitation
Die berufliche Rehabilitation (gesetzlich: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) folgt dem Grundprinzip: „Rehabilitation vor Rente" und versucht, durch Reha- Maßnahmen die Betroffenen wieder in den beruflichen Alltag zu integrieren, z.B. durch Umschulungen, Weiterbildungen, berufliche Trainingsmaßnahmen, Integrationsprojekte (Integrationsunternehmen), Berufsförderungswerke und Werkstätten für behinderte Menschen.

Soziale Rehabilitation
Die soziale Rehabilitation umfasst alle Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft , z.B.

  • Wohnungshilfe,
  • betreutes Wohnen, Haushaltshilfe und
  • Tagesstätten

sowie

  • heilpädagogische Leistungen (§ 56),
  • Förderung der Verständigung (§ 57) und
  • Hilfen am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben (§ 58).

In den meisten Fällen sind die Gesetzliche Rentenversicherung oder die Gesetzliche Krankenversicherung die zuständigen Leistungsträger der medizinischen Rehabilitation. Nach Antragseingang klären die Leistungsträger untereinander die Zuständigkeit ab. Ist der zuerst angesprochene Leistungsträger nicht zuständig, leitet dieser den Antrag innerhalb einer Frist von 14 Tagen an den Zuständigen weiter (§ 14 SGB IX). Leitet er den Antrag nicht weiter, ist er kraft Gesetzes zuständig.
Für Beamte übernimmt die Beihilfe anteilig Kosten für eine medizinische Rehabilitation; dies geschieht außerhalb des SGB IX.

Die Gesetzliche Rentenversicherung ist in der Regel zuständig, wenn durch eine Rehabilitation Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit abgewendet werden können (z.B. Vermeidung von Frühverrentung). Für Erwerbstätige, Arbeitssuchende oder Bezieher/innen einer Rente wegen Erwerbsminderung ist die Gesetzliche Rentenversicherung ebenfalls der richtige Ansprechpartner.

Möglich ist auch, dass Versicherte, die arbeitsunfähig erkrankt sind und deren Erwerbsfähigkeit nach ärztlichem Gutachten erheblich gefährdet oder gemindert ist, über die Gesetzliche Krankenversicherung aufgefordert werden, eine medizinische Rehabilitation zu beantragen. Im Eil-Verfahren werden so auch kurzfristig Heilverfahren von der Gesetzlichen Rentenversicherung genehmigt, so dass der Anspruch auf Krankengeld zunächst gesichert bleibt.

 

Informationen zum Stand der Diskussion über Reha-Leistungen: Fachtagung 2016
Am 29.01.2016 fand in Bonn die Fachtagung „Ophthalmologische Grundrehabilitation" statt. Organisatoren waren der deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) gemeinsam mit der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR).

Infothek Auge

Frau beim Augenarzt
Welche Ursachen können Blindheit oder Sehbehinderung haben?
Sehbehinderungen und Blindheit treten aus vielen unterschiedlichen Gründen auf. Sie können aus Unfällen resultieren oder die Folge von Krankheiten sein.
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